Terrassenboden der entscheidende Belag

Bei dem Bau der Terrasse ist die Auswahl des richtigen Belages entscheidend für die Qualität der Anlage. Der richtige Terrassenboden sorgt für Langlebigkeit und man kann ihn den Wünschen entsprechend nutzten. Zum Einen sollte er sich in das Gesamtbild der Terrasse einfügen, zum Anderen sind die Nutzungsmöglichkeiten bei den jeweiligen Materialien unterschiedlich. Für einen Bodenbelag stehen im Allgemeinen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  1. Holz
  2. Beton
  3. Natursteinplatten
  4. Sicherheitsplatten

Holz als Terrassenboden

Holz ist ein sehr beliebter Bodenbelag für eine Terrasse. Das Material ist leicht zu verlegen, jedoch recht pflegeintensiv. wichtig ist es, das Holz immer sauber und nicht zu nass zu halten. Stehendes Wasser kann den Boden beschädigen. Beim Bau muss daher an eine Abfließmöglichkeit gedacht werden. Es stehen im Fachhandel unterschiedliche Holzarten zur Verfügung. Entscheidend für die Auswahl ist, ob die Terrasse überdacht ist oder nicht. Im Fachhandel sind regenabweißende Holzarten erhältlich, wenn die Terrasse jedoch dauerhaft dem Regen ausgesetzt ist, dann sind andere Beläge pflegeleichter.

Beton als Terrassenboden

Beton ist sehr langlebig und führt zu einer ebenen, glatten Oberfläche. Der Bau ist für erfahrene Handwerker kein Problem. Ein weiterer Vorteil von Beton ist, dass er feuerfest ist, was auch für die Sicherheit beim Grillen auf der Terrasse gut ist.

Natursteinplatten als Bodenbelag

Natursteinplatten sind in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich. Sie lassen sich leicht verlegen. Man sollte beim Kauf immer einige Platten mehr kaufen, da man mit Verschnitt oder dabei entstandenen Bruch rechnen muss. Für das Schneiden sollte man sich hochwertige Geräte kaufen bzw. mieten, da nur so optimale Ergebnisse erzielt werden können. Beim Verlegen ist es wichtig, die Fugen sauber zu schließen.

Sicherheitsplatten als Bodenbelag

Wenn man kleine Kinder hat, dann kann man seine Terrasse auch mit Sicherheitsplatten ausstatten, wie sie auch beispielsweise auf dem Spielplatz zum Einsatz kommen. Diese sind optisch standardmäßigen Platten ähnlich, reduzieren jedoch die Verletzungsgefahr beim Sturz, da sie nachgiebiger und weicher sind.

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